Bekannte Naturheilverfahren

Nur wenige Therapieformen haben einen ähnlich breiten Wirkungsbereich wie die Massage. Die richtigen Handgriffe lockern nicht nur die Muskulatur und steigern die Durchblutung. Die Massage zählt zu den ältesten Behandlungsmaßnahmen und wurde im 19. Jahrhundert durch Systematisierung der Techniken und Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen als medizinische Behandlung anerkannt.

Bei der gezielten Basisuntersuchung und Behandlung nach Dr. Prause ist die untersuchende Hand in der Lage, gewebliche Veränderungen im Bindegewebe (Faszien) und Muskeln (auch Triggerpunkte) zu erfassen und gezielt zu behandeln. So kann es zur Lösung geweblicher Verklebungen, wie Faszien, Sehnenscheiden oder Schleimbeuteln kommen. Die Muskeln werden gedehnt und gelockert und die verkrampften Muskeln können sich entspannen.

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Die Akupunktur ist eine über 2000 Jahre alte Erfahrungsmedizin aus China. Sie hat ihre Wurzeln im System der antiken Chinesischen Medizin hat. Im Mittelpunkt dieses Medizinsystems steht die Vorstellung von einer fließenden Lebenskraft, auch Lebensenergie genannt, chinesisch Qi, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Auch die Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung der Nahrung oder auch Muskelbewegungen wird von der Lebensenergie beeinflusst. Ähnlich wie die Flüsse das Land durchziehen, ziehen Energiebahnen, die so genannten Meridiane, durch den Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Lebensenergie. Auf diesen Hauptleitbahnen liegen Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die Energieflüsse regulierend beeinflussen kann.

Die Akupunktur ist nicht nur ein rasch wirksames Mittel zur Schmerzlinderung, sie wirkt zudem entspannend auf Spannungen in der Muskulatur, aktiviert das Immunsystem und wirkt belebend auf die Muskelkraft. Auch werden mit Hilfe der Akupunktur die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert.

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Viele Schmerzen und Beschwerden haben ihre Ursache in den Faszien und Muskeln. Und werden doch immer noch zu wenig beachtet. Ein Muskel ist ein Organ, welches durch die Abfolge von Kontraktion und Erschlaffen innere und äußere Strukturen des Organismus bewegen kann. Diese Bewegung ist sowohl die Grundlage der aktiven Fortbewegung und der Gestaltveränderung des Körpers als auch vieler innerer Körperfunktionen. Jeder Mensch besitzt rund 650 verschiedene Muskeln, die sich im ganzen Körper befinden. Man unterscheidet glatte Muskulatur und quergestreifte Muskulatur. Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Form, die Fasertypen und funktionelle Aspekte. Das einem Muskel zugrundeliegende Gewebe ist das Muskelgewebe, welches aus charakteristischen Muskelzellen besteht. Beim Skelettmuskel werden die Muskelzellen als Muskelfasern bezeichnet. Faszien sind die derben Bindegewebshüllen der Muskeln. Sie grenzen Muskeln oder Muskelgruppen voneinander ab und ermöglichen das Verschieben gegeneinander.

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Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren. Im alten Griechenland war die Methode so beliebt und anerkannt, dass Schröpfgläser die ärztliche Kunst symbolisierten. Bei der Schröpftherapie werden dem Patienten Schröpfgläser auf die Haut aufgesetzt, ein Unterdruck entsteht. Die Schröpftherapie gehört zu den Ausleitungsverfahren. Die Schröpfgläser werden hauptsächlich auf den Rücken gesetzt. Weitere Orte sind z. B. Leber, Bauch oder Oberschenkel.

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Die Dorn-Therapie ist eine Behandlung der Wirbelsäule und Gelenke bei Schmerzen, Kribbeln, Taubheit und anderen Beschwerden. Diese können akut oder chronisch sein und im Rücken, Beinen, Armen oder Kopf bestehen. Bei der Dorntherapie, nach Dieter Dorn benannt, werden Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden, durch leichten Druck und gleichzeitige Bewegungen des Patienten in die richtige Position zurückgebracht. Es handelt sich um ein sanftes und gefühlvolles Richten und Entblocken der Wirbel. Im Unterschied zur Chiropraktik erfolgt die Korrektur in der Dynamik der Muskeln und Gelenke durch rhythmische Bewegungen.

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Unter Injektionstherapie versteht man das gezielte injizieren von Medikamenten am Schmerz- oder Entzündungsort (Muskeln, Nervenwurzeln, Sehnen und Bänder) und auch direkt in die Gelenke oder Wirbel injiziert werden. Genauso können Triggerpunkte behandelt und gezielt gelöst werden.

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